Chirurgische Zahn­heil­kunde

Minimal­invasive Therapien für den Erhalt Ihrer Zahn­gesundheit

Mit geringem Risiko viel erreichen

Bei schwerwiegenderen Zahnproblemen, die einen größeren Eingriff nötig werden lassen, ist die Wahl der passenden Behandlung besonders wichtig, denn nicht immer ist das invasivste Einschreiten auch die beste Lösung. In unserer Praxis nehmen wir uns daher nicht nur Zeit für die ausgiebige Untersuchung, sondern auch zum Abwägen Ihrer Möglichkeiten. Am Ende soll das Ergebnis schließlich nicht nur gut zu Ihren Zähnen, sondern auch zu Ihrem Leben passen – und vor allem mit möglichst geringem Risiko erzielt werden.
Unser Behandlungsspektrum

Frenektomie (Lippen­band­entfernung)

Gerade bei Kindern, in seltenen Fällen aber auch im Erwachsenenalter, kann es vorkommen, dass das Lippenbändchen zu tief und straff sitzt. Durch den hohen Zug kann das den Rückgang des Zahnfleisches im Bereich der Frontzähne zur Folge haben. Bei jungen Patienten sorgt es auch dafür, dass sich die Lücke zwischen den vorderen beiden Schneidezähnen nicht schließen kann.

Frenotomie(Zungen­band­entfernung)

Etwa drei bis fünf Prozent aller Kinder besitzen ein stark verkürztes oder vergrößertes Zungenbändchen. Dadurch ist die Zunge in ihrer Bewegung eingeschränkt und neben sprachlichen Schwierigkeiten treten auch Probleme beim Essen oder Trinken auf. Selbst die natürliche Reinigung des Backenzahnbereichs ist nicht mehr gegeben, sodass es schneller zu Verschmutzungen und sogar Karies kommen kann.

Knochen­augmentation(Kiefer­knochen­aufbau)

Durch einen Unfall, durch Krankheit oder durch Atrophie, bei der sich nach dem Verlust von Zähnen und der dadurch mangelnden Belastung der Knochen zurückbildet, kann Kiefersubstanz verloren gehen. Da diese aber für den sicheren Halt von Implantaten oder zur Wiederherstellung der Ästhetik nötig sein kann, gibt es die Möglichkeit, sie operativ zu rekonstruieren.

Knochen­block­transplantat

Ähnlich der Augmentation geht es auch beim Knochenblocktransplantat um die Rekonstruktion der Kiefersubstanz, die hier eine Versorgung mit Implantaten möglich machen soll. In diesem Fall fehlt dem Patienten allerdings horizontal oder vertikal Knochen in einem größeren Umfang, sodass dieser aus Eigenknochen präzise eingesetzt und neu aufgebaut werden muss.

Operative Entfernung von nicht­erhaltungs­würdigen Zähnen und Wurzelresten

Ist die kariöse Beschädigung eines Zahns zu weit fortgeschritten oder ist ein Weisheitszahn nicht durchgebrochen oder verlagert, kann es dazu kommen, dass er entfernt werden muss. Selbes gilt auch für Wurzelreste, die nach dem Abbruch einer Krone, eines Stifts oder des Zahns selbst zurückbleiben und einen Gefahrenherd für Infektionen und Entzündungen bilden. In beiden Fällen liegt unser Augenmerk darauf, zukünftige Schmerzen und das Eindringen von Bakterien zu verhindern.

Operative Entfernung von Schleim­haut­veränderungen und anschließende histologische Untersuchung

Veränderungen in den Schleimhäuten sind häufig kaum zu entdecken und nicht spürbar. Daher sehen wir bei Routineuntersuchungen genau hin und achten besonders auf Wucherungen, Farb- oder Gewebeauffälligkeiten. Können wir solche ausmachen, klären wir im Anschluss genau ab, worum es sich handelt und ob eingegriffen werden muss.

Sinuslift (Kiefer­höhlen­boden­anhebung)

Direkt über dem oberen Kieferknochen liegt, abgetrennt durch die Schneider’sche Membran, die sogenannte Kieferhöhle – ein Hohlraum. Wünscht der Patient nun eine Versorgung mit Implantaten, kann es vorkommen, dass der Knochen nicht dick genug ist, um das entsprechende Implantat zu halten. In diesem Fall können wir Knochenmaterial anlagern und den Kieferhöhlenboden damit anheben, um genug Substanz zu schaffen.

Wurzel­spitzen­resektion

Eine Wurzelspitzenresektion wird dann nötig, wenn die Wurzelspitze entzündet ist und auch eine Wurzelkanalbehandlung nicht die gewünschte Wirkung zeigte. Um dem Patienten Schmerzen zu ersparen und vor allem den Zahn zu erhalten, amputieren wir in einem Eingriff die Wurzelspitze und das entzündete Gewebe.

Zystektomie

Eine Zyste wird nicht selten über eine DVT-Aufnahme oder ein Röntgen-Bild entdeckt und äußert sich, wenn sie bereits stark gewachsen ist, in einem pochenden Schmerz. Dieser entsteht durch den Druck, den sie auf die umliegende Knochenhaut ausübt. Die einzig mögliche Lösung des Problems liegt in der operativen Entfernung.